Zelte (SG 300)

Die Fachgruppe Führung/Kommunikation (FGr FK) Dortmund hält zwei SG 300 Zelte in verschiedenen Ausführungen vor. Die beiden Zelte unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Farbgebung und Anordnungen der Tür- und Fensteröffnungen. Die dunkle (blaue) Ausführung  ermöglicht eine Benutzung des Beamers oder Overheadprojektors auch bei Tageslicht. Beide Zelte haben mindestens eine seitliche Öffnung, somit sind sie je nach Lage variabel aufstell- bzw. nutzbar.

Beschreibung

Breite:
5,64 m
Tiefe:
6,00 m
Giebelhöhe:
2,70 m
Traufenhöhe:
1,74 m
Gewicht:
90 kg
Volumen:
0,35
Grundfläche:
33,80 m²
SG 300 Zelte Dortmund
Einsatzbeispiel

Bei den Zelten handelt es sich um Stangengerüstzelte (SG-Zelt). Analog zum Namen bestehen sie aus einem Gerüst aus Aluminiumstangen und einer Zeltplane. Grundsätzlich findet man sie in verschiedenen Größen häufig z.B. bei Katastrophenschutzorganisationen, THW, Feuerwehren und Sanitätsorganisationen wieder. Die Verwendung ist vielseitig. SG-Zelte werden zur Unterbringung von Einsatzkräften oder Betroffenen, als Sanitätszelt, in Führungsstellen, für die Verpflegung und zum Aufenthalt bei widrigen Wetterverhältnissen verwendet.

Sie dienen der FGr FK um recht schnell eine Führungs- und Einsatz- bzw. Aufenthaltstelle aufbauen zu können und nicht der Witterung ausgesetzt zu sein.

Ebenfalls dienen sie für:

  • Erweiterter Lage- und Stabsraum
  • Besprechungsraum
  • Material- und Ausstattungslager
  • Logistikpunkt
  • Aufenthaltsraum für Mannschaft
  • Unterbringung für Mannschaft
Zelt SG 300 (StAN)
Zelt SG 300 dunkel (FB)

Als Stangenmaterial werden heute dickere Aluminiumrohre (40mm) verwendet. Sie sind leicht und rostbeständig. Die Zeltplane besteht meist aus Baumwoll-Mischgewebe oder Kunststoff. Die Verbindungsstücke sind aus Kunststoff oder Aluminiumguss (werden in das Rohr gesteckt) oder ebenfalls aus Rohren (werden auf das Rohr gesteckt).

Aufbau

Das Gerüst besteht aus drei verschiedenen Arten von Stangen. Die Stangen mit Fußstück bilden die Seitenwände, die längeren Stangen die Dachschrägen, die kürzeren Stangen den Dachfirst und die Kanten zwischen Dach und Seitenwänden (Traufen). Verbinder gibt es in zwei Varianten: Eckverbinder und Mittelverbinder.

  1. Üblicherweise wird zuerst das Dach zusammengesteckt. Die Fußstangen werden griffbereit an ihre künftigen Plätze gelegt.
  2. Die Zeltplane wird über das noch am Boden liegende Dach ausgebreitet. Bei schlechtem Wetter kann bei SG-30/SG-300 die Plane beim Ausbau über den Giebel abgerollt, bzw. beim Abbau aufgerollt werden. Dadurch vermeidet man Bodenkontakt der Plane und daraus resultierende Verschmutzung.
  3. Dann wird pro Fußstange einer Seitenwand ein Helfer benötigt, der das Dach an "seinem" Verbinder anhebt und die Stange auf den Verbinder aufsteckt. D.h. 4 Helfer SG-30/SG-300.
  4. Es empfiehlt sich, die Befestigungsbänder, mit denen die Zeltplane am Gerüst befestigt wird, zu schließen, bevor mit der zweiten Seitenwand genau so verfahren wird. Vergisst man dies, braucht man sehr lange Arme oder eine Kletterhilfe.
  5. An den Stangenfüßen sind auch noch Riemen der Zeltplane zu spannen.
  6. Jetzt noch das Zelt nach Bedarf abspannen und fertig ist das Bauwerk.

 

Um beim Aufbau die Quer- und Längsstangen unterscheiden zu können, werden die unterschiedlichen Stangen an beiden Enden mit farbigem Klebeband markiert.