Die Fachgruppe Wassergefahren (Typ A)

Die Fachgruppe Wassergefahren, hier in Dortmund, ist eine von 129 bundesweit. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn Gefahr durch Wasser droht. So ist sie fester Partner bei Einsätzen im und am Wasser und ist bei Sicherungsarbeiten heute nicht mehr weg zu denken. Die Aufgaben der Fachgruppe beinhalten aber nicht nur das Sichern sonder auch das Transportieren, Bergen und Evakuieren von Menschen, Tieren und Materialen bei Hochwasser und Überschwemmung.

Die Spezialisten der Fachgruppe Wassergefahren gliedern sich wie folgt:

Funktions- und Helferübersicht

1 x Gruppenführer

  2 x Truppführer

  9 x Fachhelfer

Zusatzfunktionen, wie Bootsführer, Sprechfunker, Kraftfahrer CE, Ladekranführer und Sanitätshelfer machen die Helfer der Fachgruppe zu echten Spezialisten auf ihrem Gebiet. Unsere Bootsführer sind im Besitz eines Bootsführerscheins des Katastrophenschutzes der sich auch privat nutzen lässt. Dieser Bootsführerschein ermöglicht das Chartern/Mieten und Fahren von THW externen Motorbooten für private Zwecke.

 

Einsatzoptionen

Lastkraftwagen, 7t Nutzlast, geländegängig, mit Ladekran

Kran: der Lkw 7t gl Lkr ist mit einem Ladekran ausgerüstet, der bei bis zu 11m Reichweite noch 0,8t Last anheben kann. Als Anbauten am Kran stehen Haken, Palettengabel, Baumstammgreifer und Flutlichtanlage zur Verfügung. Der Baumstammgreifer hat sich besonders bei Sturmeinsätzen bewährt, mithilfe dieses Anbaugerätes ist es möglich, schnell Straßen wieder frei zu räumen und Drehleiterarbeiten ab zu sichern.

Transportfahrzeug: bei Anforderung von Transportkapazitäten und/oder Umladearbeiten durch den Kran für andere Hilfsorganisationen. Zum Beispiel zum Transport von Löschwasser (8.000l) in sehr schwer zugängliches Gelände.

Schlauchboot, Mehrzweckboot und Mehrzweckarbeitsboot

Mit diesen hier zu Verfügung stehenden Booten können wir erkunden, retten, bergen und beaufsichtigen. Menschen, Tiere und Materialien transportieren. Schleppen, Schieben und Drücken von anderen Booten, Schiffen und Treibgut. Sichern von Einsatzkräften und Zivilisten. Die Mindestwassertiefe hierbei beträgt 30 cm.

 

Bootstour

Einmal im Jahr macht der Ortsverband Dortmund eine Bootstour, das bedeutet, dass eine standortverlagerte Ausbildung irgendwo in Deutschland von den Helfern selbst geplant und durchgeführt wird. Diese geht über mehrere Tage an einem verlängerten Wochenende. Aufgaben wie Verpflegung, Logistik, Ausstattung, Fahrzeuge uvm. werden auf die Helfer verteilt. So lernt jeder Helfer den verantwortungsvollen Umgang mit der Ausstattung und weiß, was bei einem längeren Einsatz alles zu beachten und zusätzlich zu verladen ist. Das Fahren mit den Booten auf dem Wasser ist klarer Bestandteil dieser Ausbildung, sowie das Erlernen des richtigen Verhaltens am und auf dem Wasser.

Artikel - Der Lage immer einen Schritt voraus (Bootstour 2013)

 

Die Stärke der FGr W beträgt -/3/9/12

 
 

Porträt