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Dritter Lotsenworkshop im OV Dortmund


Mit dem dritten Workshop in der Reihe Ausbildung der Lotsenkräfte für den Landesverband Nordrhein-Westfalen fand am 8.12.2007 die zunächst letzte Veranstaltung im Ortsverband Dortmund statt.

Wie schon bei den zwei vorherigen Veranstaltungen wurde diese wieder durch die Fachgruppe Führung / Kommunikation vorbereitet und durchgeführt.

Inhalte der Veranstaltung war der Austausch von Erfahrungen, die seit Beginn der Lotsenausbildung von den Teilnehmern gemacht wurden. Bewährt haben sich die Lotsenkräfte insbesondere bei Großveranstaltungen, wie z. B.  dem G8-Gipfel in Heiligendamm. Bei dem G8-Gipfel wurden Kräfte aus Nordrhein-Westfalen an zuvor festgelegten Orten zu Verbänden zusammengestellt und mit Unterstützung der Lotsen nach Heiligendamm geleitet. Die Aufgabe der Lotsenkräfte in dieser Einsatzoption war hierbei die Erkundung von möglichen Rastplätzen im Vorfeld des Verbandes.

Nach diesem Erfahrungsaustausch wurde die Ausbildung zum RWE-Kraftwerk Gersteinwerk in Werne verlagert, um die erworbenen theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Hierbei wurden den einzelnen Lotsenteams unterschiedliche Aufgaben gestellt, wie z. B. die Erkundung von Orten zur Errichtung von Meldeköpfen, Bereitstellungsräumen u. ä.

Nach einer ausführlichen Kraftwerksbesichtigung wurden die gesichteten Erkundungsergebnisse den anderen Lotsengruppen vorgestellt und diskutiert.

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Zweiter Lotsonworkshop am 10.02.2007 im OV Dortmund


In der Reihe der Ausbildung von Lotsenkräften für den Landesverband Nordrhein-Westfalen fand am 10.02.2007 der zweite Lotsenworkshop unter Leitung der Fachgruppe Führung/Kommunikation in Zusammenarbeit mit dem Zugtrupp Castrop-Rauxel im Ortsverband Dortmund statt.

Wie schon beim ersten Workshop fand auch dieser zweite Teil wieder regen Zuspruch der rund 40 angereisten Führungskräften aus den verschiedenen Ortsverbänden Nordrhein-Westfalens.
Der eng gesteckte Zeitplan des Workshops umfasste die Themengebiete der rechtlichen Stellung der Lotsenkräfte im Straßenverkehr sowie die Erkundung von Hubschrauberlandeflächen. Für diese Themengebiete konnten Referenten der Polizei Dortmund, der Fliegerstaffel des Landeskriminalamtes NRW sowie des Rettungshubschraubers Christoph 8 aus Lünen gewonnen werden. Weiterhin stellte der THW-Ortsverband Siegen seinen Anhänger für Sicherungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenverkehr vor. Für die freundliche Unterstützung der Referenten und der Kameraden aus Siegen möchten wir uns auch auf diesem Wege recht herzlich bedanken.


Erkundung von Hubschrauberlandeflächen – dieses hat auf dem ersten Blick nicht unbedingt etwas mit dem Lotsendienst zu tun. Betrachtet man aber die definierten Aufgaben der Lotsenkräfte, die neben der Geleitung von Fahrzeugverbänden auch die Sicherung von Routen vom Standpunkt A nach B zu erfüllen haben, ist der Schritt zu der Erkundung und Einrichten von Hubschrauberlandeflächen nicht fern.

Nach der theoretischen Schulung der Teilnehmer wurde die Ausbildung zu der Polizei-Fliegerstaffel, die am Flughafen Dortmund stationiert ist, verlagert, um einen „handfesten“ Eindruck am Gerät – Hubschrauber – zu bekommen. Hierfür wurde die Teilnehmergruppe gesplittet. Während der eine Teil der Lotsenkräfte die verschiedenen Hubschraubertypen vorgestellt bekam, auf die Gefahrenbereiche hingewiesen wurde und offen gebliebene Fragen stellen konnte, wurde dem zweiten Teil der Gruppe das Flugfeldlöschfahrzeug „Panther“ der Flughafenfeuerwehr vorgestellt.


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Nach der Ausbildung am Hubschrauber aus Sicht der polizeilichen Gefahrenabwehr wurde dann die Ausbildung noch zum Stützpunkt des Rettungstransport-Hubschraubers Christoph 8 nach Lünen verlagert. Dort wurden die Besonderheiten aus rettungsdienstlicher Sicht am Hubschrauber erläutert.

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Lotsendienst des Landesverbandes NRW am 18.11.2006 in Dortmund


Bei Großschadenereignissen und –veranstaltungen werden immer wieder auswärtige Einsatzkräfte zur Unterstützung der ortsansässigen Kräfte angefordert. Damit diese schnell und sicher zu den ihnen vorbestimmten Bestimmungsorten gelangen können werden hierfür Lotsenkräfte eingesetzt. Auch die gemachten Erfahrungen zur vergangenen Fußballweltmeisterschaft zeigten, dass Lotsenkräfte eine unverzichtbare Komponente in solchen Einsatzsituationen sind.

Hieraus entwickelte der Landesverband Nordrhein-Westfalen die Idee, künftig landesweit Lotsenkräfte auszubilden. In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Führung/Kommunikation Dortmund und dem Zugtrupp Castrop-Rauxel fand am Samstag, den 18.11.2006 der erste Lotsenworkshop statt, der regen Zuspruch fand. Insgesamt 35 Führungskräfte aus den verschiedenen Ortsverbänden

  • Altena
  • Arnsberg
  • Castrop-Rauxel
  • Duisburg
  • Geldern
  • Köln-Porz
  • Lemgo
  • Leverkusen
  • Nettetal
  • Olpe
  • Remscheid
  • Schleiden
  • Ostbevern
  • Wuppertal

fanden den Weg zum Ortsverband Dortmund. Die Teilnehmer des Workshops sollen in Zukunft als Multiplikatoren wirken. Während der ersten von drei Veranstaltungen wurde nach den einleitenden Worten von Wolfram Seegers (Sachbearbeiter Einsatz, Landesverband Nordrhein-Westfalen) mit der Vermittlung der theoretischen Grundlagen zu diesem weitreichenden Themengebiet begonnen.
In diesem ersten Workshop wurden die Themen
  • Begriffsdefinition
  • Einsatzoptionen
  • Lotsenkräfte
  • Phasen des Lotseneinsatzes
  • Grundausstattung des Lotsentrupps
  • Sicherheit der Lotsen
  • Betrieb von Lotsenstellen
  • Organisatorische Einbindung des Lotsendienstes und
  • Erkundung von Lotsenstellen

vermittelt. Während der Ausführungen ergaben sich immer wieder interessante Diskussionen, so z. B. über eingesetzte Materialien oder auch spezielle Vorgehensweisen.
In der nachfolgenden praktischen Übung wurden die Lehrgangsteilnehmer in Lotsentrupps aufgeteilt. Die Aufgabe der Lotsentrupps war die Überprüfung der Örtlichkeiten anhand vorgegebener Koordinaten zur Errichtung einer Lotsenstelle.
Nach dieser Übung wurden die Ergebnisse gesichtet und ein erstes Resümee gezogen, das durchweg positiv ausfiel. Auch in der folgenden Feedback-Runde äußerten die Teilnehmer durchweg positiv auf den vermittelten Ausbildungsstoff und den Ablauf des Workshops. Der zweite folgende Workshop wird voraussichtlich im Februar stattfinden.


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© Bundesanstalt THW Ortsverband Dortmund