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Historie der Übungen und Einsätze des Fernmeldedienst Dortmund



Zusammengestellt von Bernd Göbel (MHD)
22.09.1984
Am 22.09.1984 gab es die erste gemeinsame Funkübung der Führungen der Katastrophenschutz - Einheiten innerhalb der Stadt Dortmund. Im Gebiet des Dortmunder Nordwestens wurde die Übermittlung von Nachrichten per Funk und Draht geübt. Vorbereitet wurde die Übung durch die Berufsfeuerwehr der Stadt Dortmund. Standort der Übung war das Gerätehaus der Feuerwehr in Groppenbruch.

18.10.1986
Am 18.10.1986 fand eine, durch die Feuerwehr Dortmund vorbereite Fernmelde-Betriebsübung statt. Standort der Übung war das Gerätehaus der Feuerwehr in Holzem. Ziel der Übung war es, Nachrichten auf einem Funkkanal zu übermitteln. Dazu ist eine strenge Funkdisziplin erforderlich.

29.05. – 31.05.1987
Vom 29.05. – 31.05.1987 fand die erste Fernmeldeübung, die durch den Fernmeldedienst des DRK vorbereitet wurde, statt. Am Standort „Borkenberge“ trafen sich die Fernmelder alle HiOrg's. Übernachtet wurde in Zelten. Abends saßen wir am Lagerfeuer zusammen. Ziel der Übung war es, Standorte für Relaisstellen ausfindig zu machen und die Reichweiten zum Relais in den Borkenbergen zu testen. Dabei ging die Reichweite bis in den Teutoburger Wald.

16.08.1989
Am 16.08.1989 fand eine weitere Fernmeldeübung statt. Ziel war es, Standorte gemäß UTM-Koordinaten anzufahren, von dort Funkverbindung zur Leitstelle in der Leipziger Strasse in Dortmund aufzunehmen. Weiterhin mussten die Ankunftszeit und die gefahrenen Kilometer mit durchgegeben werden. Die anzufahrenden Standorte befanden sich im gesamten Münsterland, bis hin zur holländischen Grenze.

20.10.1990
Am 20.10.1990 wurde die Katastrophenschutz-Übung „Open Air „ im Westfalenstadion nachgestellt. Bei der Übung soll es massive Probleme mit den Funkverbindungen gegeben haben. Standorte der Abschnittsleitungen waren die AFüst auf der Feuerwache 2, des DRK in Oespel und des ASB in Schüren. Beim Nachstellen der Übung klappte alles.

11.10. – 13.10.1991
Eine weitere Fernmelde – Übung vom 11.10. – 13.10.1991 wurde vom Fernmeldedienst des DRK im ehemaligen Schullandheim der Stadt Herne in Herscheid vorbereitet. Die Gruppe des ABC-Zuges der JUH unterstützte uns mit Duschen im Keller des Hauses. Ziel der Übung war es, Nachrichten zu definieren, zu übermitteln und zu dokumentieren. Eine Episode am Rande; ein Fahrzeug stand direkt neben einer Gänseweide. Rein zufällig wurde das Schnattern der Gänse über Funk übertragen. Mittlerweile hat sich der Kreis entschlossen, diese Art der Übung regelmäßig durchzuführen.

18.06. -20.06.1993
Vom 18.06. -20.06.1993 war es wieder so weit. In Eineckerholsen bei Welver bezogen wir in der Schützenhalle Quartier. Eine neue Aufgabe kam bei dieser Übung erstmals dazu; es wurde Feldkabel zwischen den „Einsatzleitungen“ gebaut. Auf diesen Leitungen wurde dann auch telefoniert.

06.10. – 08.10.1995
Wir wollten natürlich zukünftig immer wieder unter anderen geografischen Bedingungen üben. Daher fand die nächste Übung vom 06.10. – 08.10.1995 in Gevelinghausen (bei Bestwig) statt. Standort war die dortige Schützenhalle. Der Feldkabelbau nahm einen besonderen Rahmen bei dieser Übung ein. Die Übermittlung von Nachrichten über Funk war ebenfalls ein Übungsziel. Erstmals gab es zum Abschluss der Übung eine Dokumentationsmappe. Hier kann man später nachlesen, was bei der Übung gemacht wurde. Erstmals gab es hier eine gemeinsame Rückfahrt in Form eines „Mot – Marsches“.

01.11.- 02.11.1996
Vom 01.11.- 02.11.1996 fand die nächste Übung auf dem Übungsgelände des THW in Handorf bei Münster statt. Leider war es um diese Jahreszeit doch schon recht kühl. Auch bei dieser Übung wurde neben dem Funk wieder der Feldkabelbau geübt. Eine kleine Episode am Rande; bei der Erkundung von Relaisstandorten fand eine Gruppe einen Turm auf dem Gelände der Bundeswehr und wollte diesen inspizieren. Der Soldat an der Wache rief den Standortkommandanten morgens gegen 09.00 Uhr heraus.

03.10. – 05.10.1997
Auf dem Übungsgelände des THW in Hamminkeln bei Wesel fand vom 03.10. – 05.10.1997 die nächste Übung statt. Hier erhielten wir Besuch von dem jetzigen Leiter der Berufsfeuerwehr Dortmund, Herrn Klaus Schäfer mit seinem Stab.

23.10. – 25.10.1998
Weiter ging es mit einer neuen Herausforderung. Vom 23.10. – 25.10.1998 war die THW-Unterkunft in Hesborn (Hochsauerland) das Ziel unserer Übung. Das Wetter stand nicht auf unserer Seite; beim Aufbau eines Mastes für das Relais gab es „leichte“ Materialverluste.

03.09. – 05.09.1999
Um für den Jahrtausendwechsel bestens gerüstet zu sein, fand eine weitere Fernmelde-Übung vom 03.09. – 05.09.1999 in der Bundeswehrkaserne in Augustdorf statt. Die Betreuung durch die Bundeswehr war vorzüglich. Erstmals nahmen Mitglieder des Leitungsdienstes der Berufsfeuerwehr Dortmund aktiv an der Übung teil. Fazit war: Die Fernmelder sind für die Aufgabe gerüstet.

01.09. – 03.09.2000
Um den Jahrtausendwechsel 1999/2000 noch einmal im Detail nachzuarbeiten, fand vom 01.09. – 03.09.2000 in Everswinkel die nächste Fernmelde-Übung statt. Die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Übung durch die Gemeinde Everswinkel war hervorragend. Die Festhalle mit der anschl. Turnhalle stand uns kostenlos zur Verfügung. Hier wurde auch die Einsatzleitung aufgebaut. Die Begrüßung am Freitagabend erfolgte durch den Bürgermeister und den Kreisbrandmeister. Der Feldkabelbau quer durch die Stadt war für die Kräfte eine Herausforderung, die aber mit Bravour erledigt wurde. Das Ziel der Übung wurde zur Zufriedenheit aller erreicht. Mit dieser Übung verabschiedete sich Kurt Glauer in den wohlverdienten Ruhestand. Mit Ihm ging ein souveräner Leiter dieser Übungen von „Bord“. Danke an Kurt für die vielen Stunden der Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Fernmelde – Betriebsübungen!!!

2001
Im Jahr 2001 wurde die geplante Übung wegen des Anschlags am 11.09. in New York abgesagt.

15.06. – 16.06.2002
Vom 15.06. – 16.06.2002 fand während der Fußball-WM die Fernmeldeübung in der THW-Unterkunft in Meschede statt. Hier waren die Herausforderungen an die Technik besonders hoch. Probleme bekamen wir durch die topografische Lage der Einsatzleitung direkt unten an der Ruhr. Auf Grund der langen Wege zwischen den TEL verzichteten wir auf den Feldkabelbau.

12.07. – 13.07.2003
Besser waren die technischen Bedingungen bei der Übung vom 12.07. – 13.07.2003 in Iserlohn-Kalthof. Das Gelände des Truppenübungsplatzes in Deilinghofen bot uns ideale Voraussetzungen für den Aufbau und den Betrieb der Relaisstellen und der TEL’n. Massive Probleme hatten wir mit den uns zugewiesenen Funkkanälen. Die Rettungsleitstelle Marburg-Biedenkopf fühlte sich durch uns massiv gestört.

15.10. – 17.10.2004
Im Jahr 2004 kam es zu einem Novum; erstmals fand unsere Fernmelde-Übung zum zweiten Mal im gleichen Ort statt. Vom 15.10. – 17.10.2004 waren wir wieder Gäste in der Gemeinde Everswinkel. Die Unterstützung durch die Kollegen der Feuerwehr und der politischen Gemeinde übertraf die Übung 2000 um Längen. Im Ratssitzungszimmer, auch der Ratssaal hätte uns zur Verfügung gestanden, wurde die Einsatzleitung aufgebaut. Leider konnte uns der Bürgermeister nicht selbst begrüßen, da er Urlaub hatte. Selbst im Radio wurde mehrfach auf unsere Übung hingewiesen.

05.11.2005
Die Übung diente der Vorbereitung der Fußball-WM 2006. Am 05.11.2005 testeten wir die von der Feuerwehr ausgesuchten Standorte für die Behandlungsplätze bzw. die Bereitstellungsräume. Dabei stellten wir erhebliche Probleme bei den Funkverbindungen fest.

2006
Im Jahr 2006 viel die Übung in Folge der WM 2006 aus.

07.09. - 09.09 2007
Übung des Fernmeldedienstes Dortmund in Albersloh. Beteiligte Kräfte: Berufsfeuerwehr (BF), Freiwillige Feuerwehr (FF), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter Samariter Bund (ASB), Johanniter Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Technisches Hilfswerk (THW) Zugtrupp aus Castrop-Rauxel, Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Jülich, und Dortmund.

2008
Im Jahr 2008 viel die Übung in Folge der Loveparade im Stadtgebiet Dortmund aus.

20.06.2009
Am 20. Juni 2008 fand die Übung im Raum Dortmund statt. Szenario war diesmal die Annahme eines Verkehrsunfalles im Bereich eines vierspurigen Straßentunnels.



Was haben wir sonst noch in diesem Kreis gemacht:
  • Fachinformationen ausgetauscht über:
    • Fernmeldetechnik
    • Gerätekunde
    • Information und Kommunikation
    • Großeinsätze
  • Firmenprodukte inkl. Präsentationen
  • Fach - Ausbildung organisationsübergreifend
  • Unterstützung bei Einsätzen
    • Mit Material
    • Mit Personal




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