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Feldkommunikationssystem AWITEL/AWINAP


AWITEL (= Albis Wired Telephone) ist ein digitales Feldkommunikationssystem, das von der Firma Siemens für
die schweizer Streitkräfte entwickelt wurde. Seit 1999 wird dieses System, welches bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk flächendeckend eingeführt wurde, auch von der Fachgruppe Führung/Kommunikation Dortmund verwendet.

Im Vergleich zu den bisher verwendeten OB-Technik mit den Feldtelefonen FF54 OB/ZB erfordert der Aufbau eines AWITEL-Netzes einen geringeren Material- und Zeitaufwand. Man bedient sich des bisher benutzen Feldkabels welches nach der Dienstvorschrift Feldkabelbau DV 861 verlegt wird.

Das Feldkommunikationssystem AWITEL unterscheidet sich in der Netztopologie zu der bisher verbreiteten OB-Technik. Bei der bisher verwendeten OB-Technik wurde das Feldkabelnetz sternförmig um die Vermittlungsstelle ausgelegt; es musste für jedes einzelne Endgerät eine eigene Leitung gelegt werden. Bei dem AWITEL-System, welches auf einem  digitalen Bussystem basiert, werden die Fernmeldestellen induktiv an das Feldkabelnetz angeschlossen, das als Ring ausgelegt ist. Das Vermitteln einzelner Gespräche übernimmt das System selbst; d. h. die einzelnen Teilnehmer können ihren Gesprächspartner direkt anwählen.

Die Feldkabelstrecke für ein AWITEL-Netz kann bis zu 12 km, abhängig von dem eingesetzten Feldkabel und der Verlegeart (Tiefbau, Hochbau, gemischter Ausbau), lang sein.

Mit dem Netzübergang AWINAP lassen sich AWITEL-Netze mit dem öffentlichen Fernsprechnetz (PSTN), Funknetzen (z. B. 2m / 4m-BOS-Funk) und OB-Netze verbinden. Bei der Verwendung von zwei Netzübergängen AWINAP besteht die Möglichkeit zwei entfernte AWITEL-Netze per Feldkabel (bis zu einer max. Entfernung von 20 km) oder per Funkbrücke zu koppeln.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die FK-Dortmund.
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