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Die Struktur des Fernmeldetrupps


Der Fernmeldetrupp (FmTr) mit Fernmeldekraftwagen (FmKW) sorgt im Fall des Falles für die notwendigen Telefonanschlüsse, ohne die keine Führungsstelle arbeiten kann.


Auch im Zeitalter der Handys und anderer Telekommunikationsmittel werden wir nicht auf herkömmliche Telefonanschlüsse verzichten können und wollen. Selbst die gute alte OB-Technik bietet je nach Lage unübersehbare Vorteile gegenüber der modernen Technik.


Auf diese Vorteile wollen und können wir auch in Zukunft nicht verzichten. Dies ist u. a. wieder einmal beim Zugunglück Eschede sehr deutlich geworden. Wo es sinnvoll ist, wird aber auch neuere Technik eingesetzt (AWITEL), um einerseits den Vorteil eigener Netze zu erhalten und andererseits Entlastung des Personals beim Feldkabelbau zu erreichen.

Die Stärke des Fernmeldetrupps ist nach STAN 10-01 Stand 03/97 mit -/1/2/3 angegeben. Nach dem THW-Neukonzept STAN 10-01 Stand 04/2003 wird der Personalstand für den Fernmeldetrupp auf -/1/3/4 angehoben werden.

Der Weitverkehrstrupp

Vier mal bundesweit ist die Ausstattung mit einem besonderen drahtlosen Telekommunikationssystem vorgesehen. Dieses wird es ermöglichen, in Einsatzgebiete, in denen ereignisbedingt die Telekommunikationsinfrastruktur ausgefallen oder überlastet ist, die für die Einsatzkräfte notwendigen Telefonanschlüsse auch über größere Entfernungen rasch heranzuführen.

Die dazu notwendigen Komponenten sind auf den Mastkraftwagen (MastKW) und einem zusätzlichen geländegängigen Personenkraftwagen mit Tandemanhänger verlastet. Der Weitverkehrstrupp wird eine Stärke von -/1/3/4 besitzen.

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© Bundesanstalt THW Ortsverband Dortmund