
Bei den vergangenen Einsätzen in Dortmund wurde deutlich, dass die Örtlichkeiten für Leitungs- und Koordinierungsstäben (LuK) im OV Dortmund erheblich optimierbar sind. Dieses zeigte sich deutlich bei dem Orkan Kyrill, der im Januar erhebliche Schäden auch auf Dortmunder Stadtgebiet verursachte.
Bis zum damalingen Zeitpunkt wurde bei Großschadenslagen stets ein LuK-Raum von Grund auf neu eingerichtet und bestückt, wobei die Kommunikation (Funk, Telefon, Fax) stets fernab im Funkturm abgewickelt wurde. Dies bedeutete längere Transportwege für Nachrichten, die
per Melder überbracht wurden.
Um bei künftigen Einsätzen auf eine bestehende Infrastruktur zurückgeifen zu können, wurde ein geschlossener Trakt aus Bürocontainern an die bestehende Unterkunft angegliedert. Die Container wurden von der Fachgruppen Führung / Kommunikation (FGr FK) sowie mit Unterstützung des Ortsverbandes Castrop-Rauxel von Grund auf überholt und den Bedürfnissen für LuK-Stäbe angepasst.
Durch die Bürocontainer wurden die bestehenden Räumlichkeiten der FGr FK erweitert. Der Bereich des Trupps Führung/Kommunikation konnte somit aus dem Funkturm ausziehen und grenzt nun auf gleicher Ebene an den LuK-Raum.
Der freigezogene Funkturm wurde nun nicht mehr benötigt und für den Abbau vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dortmund wurde der etwa 4,5 Tonnen schwere Funkturm am 18. August von seiner Verankerung getrennt und mit Hilfe des Feuerwehr-Autokrans entfernt.