
In der Nacht auf Sonntag, 18. Juli 2010 wurde ab Samstag, 22:00 Uhr die A-40 (Ruhrschnellweg) von Dortmund, Märkische Strasse bis Duisburg voll gesperrt, um ein spektakuläres Fest der Alltagskulturen im Rahmen der Ruhr 2010 zu ermöglichen.
Die Einsatzkräfte des THW betreuten zunächst die von einer Verkehrsfachfirma gesperrten 40 Auffahrten zwischen Dortmund und Duisburg und, nachdem die Autobahn von allen Fahrzeugen verlassen wurde, bauten 57 Aufbauteams, bestehend aus je neun Helferinnen und Helfern in ungefähr 2 1/2 Stunden ca. 20.000 Tische mit Bänken auf und errichteten so eine 60 Kilometer lange Tafel auf dem Ruhrschnellweg
Nicht nur Gäste, sondern auch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk hat sich u.a. in Dortmund, vorgestellt und seine Leistungsfähigkeit präsentiert. Auch die Jugendgruppen des THW zeigten was sie konnten.
Warum Anderen zu helfen das schönste Hobby der Welt ist, das wurde präsentiert.
Bei mehr als 3.000 eingesetzten THW Helferinnen und Helfern waren Führung und Logistik, die sich diskret im Hintergrund abspielten, ebenfalls herausfordernde Aufgaben.
Der Ortsverband Dortmund hatte unter Leitung des stv. Ortsbeauftragten Jörg Rottmann am Niedersachsenweg seine LuK mit sieben Mitarbeitern im Schichtdienst rund um die Uhr im Einsatz, die von der Fachgruppe FK mit Olaf Rottmann unterstützt wurde.
Die Fachruppe LogM unter Mario Eichler kümmerte sich um Fahrzeuge und Gerät und die LogV (Versorgung und Verpflegung) unter Christoph Seppelt waren ebenso durchgehend im Einsatz wie unser OV Koch Heiko Bittner und der organisatorische Leiter des örtlichen THW-Einsatzes, Ortsbeauftragter Peter Weiler mit einem Fachberater und dem Ausbildungsbeauftragten Udo Drewing sowie Teilen der OV- Verwaltung.
Für unvorhergesehene Notfälle in der lokalen Gefahrenabwehr hatten mehrere Gruppen des Ortsverbandes Rufbereitschaft.
In der Spitze waren im Ortsverband 375 THW Helferinnen und Helfer präsent, die zu versorgen und zu verpflegen waren, die teilweise übernachteten und die zu unterschiedlichen Zeiten auf die A-40 gebracht wurden und dort ihre jeweiligen Aufgaben wahrnahmen
Von Sonntag 11:00 Uhr bis 17.00 UHR besuchten mehr als 3 Millionen Besucher die 60 KM von Dortmund bis Duisburg beim Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg
RUHR.2010- Vorsitzender Fritz Pleitgen und THW- Vizepräsident Rainer Schwierczinski bedankten sich ausdrücklich beim Ortsbeauftragten Peter Weiler für das großartige THW- Engagement. Beim Begegnungsfest der Nationen und Generationen präsentiert sich das Ruhrgebiet bunt und vital. Das THW ist ein lohnender Partner. Mit spektakulären Projekten, aber auch mit sozialen Inhalten und künstlerischen Elementen hatten die Teilnehmer auf der so genannten Programmspur die 20.000 (vom THW auf- und abgebauten) Tische zur Bühne der Alltagskultur gemacht.
Am Montag Morgen konnte OB Weiler um 06:30 Uhr die letzten eingesetzten Helferinnen und Helfer mit Dank entlassen, erschöpft aber glücklich.
Beim Einsatzende zog Weiler eine sehr positive Bilanz:
Das THW hat alle gestellten Aufgaben gelöst, niemand wurde ernsthaft verletzt, alles hat wie geplant und wie vorbereitet geklappt. Danke an alle eingesetzten Helferinnen und Helfer.
20.07.2010 10:05 Von: Peter Weiler
|